STUDIEN

Photodynamische Therapie (PDT) von parodontalen und periimplantären Entzündungen unter Verwendung eines Dioden-Lasers (BluLase Dioden-Laser 810nm + BluLase PDT Gel als Photosensitizer) als kausale Therapie der marginalen Parodontitis und Periimlantitis
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

eine der gegenwärtig aktuellsten Entwicklungen der modernen Zahnheilkunde ist die Ausrichtung unserer Therapiemethoden auf eine minimal-invasive und regenerative Behandlung bei möglichst geringfügiger Gewebebelastung.

 

Parodontale und periimplantäre Erkrankungen sind opportunistische Infektionen, bewiesen durch  

die bahnbrechenden Untersuchungen von Loe et al. (1986) und Page (1999), die durch eine

Destruktion des Parodonts bzw. der periimplantären Gewebe gekennzeichnet sind.  

Die marginale Parodontitis ist inzwischen die am häufigsten auftretende infektiöse Erkrankung

des Menschen und die Periimplantitis nimmt im Gleichschritt mit der sich stetig erhöhenden  

Anzahl der Implantate an Bedeutung zu.

 

Wir benötigen gegenwärtig also eine effektive Ergänzung unserer mikrochirurgischen Methoden für die erfolgreiche Therapie dieser chronisch-destruktiven Infektionserkrankungen.

 

Die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte photodynamische Inaktivierung von  

Bakterien ist als Photodynamische Parodontitis-Therapie mittels 810nm-Lasersystem und Photosensitizer (PDT) eine konervative und nichtinterventionelle Standardtherapie der  

marginalen Parodontitis.  

 

Das Grundprinzip der PDT ist die durch das Laserlicht einer festgelegten Wellenlänge ausgelöste Aktivierung eines spezifischen Farbstoffes mit maximalen Absorptionsspektrum zur Bildung von Sauerstoff zur Suppression pathogener Spezies im dentalen Biofilm. Im Rahmen eines  

„ therapeutischen Fensters“ erfolgt dann die antibakterielle Wirkung auf den  

Entzündungsauslösenden anaroben subgingivalen Biofilm. Dabei werden pathogene Bakterien

mit Hilfe eines Farbstoffes angefärbt und durch Bestrahlung mit Licht geeigneter Wellenlänge  

in Anwesenheit von Sauerstoff abgetötet. Die Vorteile dieser Methode liegen darin,

dass die Bakterien in sehr kurzer Zeit (Sekunden oder Minuten) abgetötet werden können und eine Resistenzentwicklung in der bakteriellen Zielzelle sehr unwahrscheinlich ist.  

 

Auf der Grundlage klinisch-kontrollierter Studien und von Tierversuchen ist der

Wirkungsnachweis der PDT im Rahmen der konservativen PAR-Therapie erbracht worden. 

 

 

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Univ.-Prof. Dr. med. dent. habil.

Wolf-Dieter Grimm

Emeritierter Leiter des

Lehrstuhles für Parodontologie

Diepartment für Zahn-, Mund- und

Kieferheilkunde,

Fakultät für Gesundheit. Universität

Witten / Herdecke.